SCHÖN ABER IST ES, DASS DIE MAUER LÖCHER BEKOMMEN HAT.

Sonderausstellung

September – November 2019
Abgeordnetenhaus Berlin

Ausstellungsgestaltung

Stelen vor dem Berliner Abgeordnetenhaus mit verschiedenen Jahreszahlen. Zwei Besuchende betrachten eine der Stelen.
Stelen vor dem Berliner Abgeordnetenhaus mit Blick auf die umliegenden Gebäude. Zu sehen sind beispielsweise eine Stele zum Mauerfall 1989 und zu Aneignung und Abriss ab 1990.
Nahaufnahme von Stelen vor dem Berliner Abgeordnetenhaus im Regen. Auf der vordersten Stele ist der Titel der Ausstellung zu lesen: "Schön aber ist es, dass die Mauer Löcher bekommen hat. Fotos und Texte zur Berliner Mauer."

Die Ausstellung »Schön aber ist es, dass die Mauer Löcher bekommen hat.« wurde am 18. September 2019 auf dem Vorplatz des Abgeordnetenhauses eröffnet. Sie widmet sich der Berliner Mauer und ihrem überraschenden Fall im Herbst 1989 und erzählt mit zahlreichen Fotografien eine eindrückliche Geschichte dieses prägenden Kapitels deutscher Geschichte. Ergänzt werden die Bilder durch Auszüge aus privaten Briefwechseln zwischen Ost und West, die den persönlichen Blick auf die historischen Ereignisse eröffnen.

Die architektonische Umsetzung stellte eine besondere Herausforderung dar: Es galt, eine wetterfeste und standsichere Präsentation zu entwickeln, die zudem ein flexibles Wechselsystem integriert, da zuvor bereits eine weitere Ausstellung an gleicher Stelle präsentiert wurde, die ebenfalls von uns betreut wurde. Das Ergebnis sind fünf kubische Stelen aus gepulvertem Stahl, die den Bau und Fall der Mauer in vier Zeitabschnitten darstellen.

Eine junge Person mit langen Haaren und roter Jacke betrachtet die Stele mit dem Titel "ab 1990" auf dem Vorplatz des Berliner Abgeordnetenhauses.
Blick auf die Stelen aus der Perspektive des Abgeordnetenhauses zur Straße hin. Gegenüber ist der Gropiusbau zu sehen, es ist ein Tag mit blauem, leicht bewölktem Himmel.

Großformatige Fotografien, markante Zitate aus den Briefwechseln und weithin sichtbare Jahreszahlen in kräftigen Farben schaffen eine eindrucksvolle, atmosphärische Zeitreise für die Besucher:innen. 

Die Ausstellung ist vollständig zweisprachig in Deutsch und Englisch konzipiert, wodurch sie sowohl lokale als auch internationale Gäste anspricht.

Team & Projektdetails

AUFTRAGGEBER: Abgeordnetenhaus von Berlin
AUFTRAGNEHMER: Matthies & Schnegg
ARCHITEKTUR: Julia Schnegg, Thomas Doetsch
AUSSTELLUNGSGRAFIK: Katharina Weber
LITHOGRAFIE: Claudia Wolf
STAHLBAU: Paul Klier
GRAFIKPRODUKTION: Villa Schmück Dich
FLÄCHE: ca. 100 qm
LAUFZEIT: 18. September – 20. November 2019
FOTOS: Katharina Weber