Nach umfänglicher Sanierung wurde die Harbker Turmruine im Landschaftspark in der Börde wiedereröffnet. Der Turm wurde 1851/52 als künstliche Ruine gebaut und befindet sich im einstigen Lustwald einer der bedeutendsten frühen Landschaftsparks nach englischem Vorbild in Deutschland. Nach 75 Jahren des ungebremsten Verfalls erstrahlt der Ruinenturm nun wieder in altem Glanz. Neben schönen Blicken in die Landschaft bietet er eine neue Dauerausstellung.
Die kleine aber feine Tafelausstellung erzählt über zwei Stockwerke hinweg unter anderem von den forstbotanischen Versuchen im Rahmen der »Harbkeschen wilden Baumzucht«. Die Erkenntnisse aus diesen Forschungen sind im 21. Jahrhundert aktueller denn je.
Gestaltungselemente wie große Pflanzenillustrationen aus der »Harbkeschen wilden Baumzucht« sowie Zitate zu den Themengebieten sind wiederkehrende Elemente auf den Ausstellungstafeln.
Team & Projektdetails
AUFTRAGGEBER: Andreas Binroth AUFTRAGNEHMER: Matthies & Schnegg AUSSTELLUNGSGRAFIK: Katharina Weber FLÄCHE: ca. 40 qm FERTIGSTELLUNG: Oktober 2019 FOTOS: Andreas Binroth, Julia Franke, Katharina Weber