Für.Sorge.Erziehung

Wanderausstellung

April 2010
Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit, Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e. V.

Ausstellungsgestaltung

Ausstellungsraum mit weißen Ausstellungstafeln, auf denen Text und ein großes schwarz-weißes Foto von sitzenden Personen zu sehen sind
Blick in die Ausstellung mit Stellwänden zu Themen wie Fürsorge Entschädigung oder Kinder Fürsorge
Blick in die Ausstellung mit Stellwänden zu Themen wie Fürsorge Haft oder Fürsorge Gewalt

Ausgehend von Erzählungen und Erinnerungen ehemaliger Zöglinge über das Leben vor, in und nach der Fürsorgeerziehung will die Wanderausstellung »FÜR.SORGE.ERZIEHUNG – erzählen.erinnern.verantworten« Zustände, Funktionen und Folgen der Fürsorgeerziehung öffentlich machen. Eingebettet in die Lebensverhältnisse und Erziehungsvorstellungen der 1950er und 1960er Jahre werden die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in einer Fürsorgeerziehungsanstalt am Beispiel des Landesfürsorgeheims Glückstadt aufgerollt.

In enger inhaltlicher Kooperation mit der Projektgruppe »Fürsorgeerziehung 1945 bis 1975« der Universität Koblenz-Landau entwickelte das Studio Kaiser Matthies Architektur und Grafik einer Ausstellung, die Menschen eine Stimme gibt, die gesellschaftlich zumeist ungehört bleiben.

Die Ausstellung macht Station u. a. im Kieler Landeshaus, in den Räumen der Kieler Sparkassenakademie, im Berufsbildungszentrum Schleswig, in der Rendsburger Hauptstelle der Sparkasse Mittelholstein und in der Neumünsteraner Hauptfiliale der Sparkasse Südholstein.

Mehrere weiße Ausstellungstafeln mit Texten und historischen Schwarz-weiß-Fotografien in einem hellen Raum mit hohen Decken
Blick in die Ausstellung mit Stellwänden zu Themen wie Fürsorge Alltag oder Fürsorge Geschichte

Team & Projektdetails

AUFTRAGGEBER: Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit, Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e. V.
AUFTRAGNEHMER: Studio Kaiser Matthies
GESTALTUNGSKONZEPT: Julia Schnegg, Katharina Matthies
AUSSTELLUNGSGRAFIK: Katharina Matthies, Julia Schnegg, Barbara Mayer
FERTIGSTELLUNG: April 2010