Wir sind Matthies Weber & Schnegg – Ausstellungs- und Kommunikationsdesign: Katharina Matthies, Katharina Weber und Julia Schnegg.

Interdisziplinär aufgestellt und langjährig erfahren, realisieren wir Konzepte für räumliche Gestaltung, Printmedien und interaktive Medien; zusammen mit einem kreativen Netzwerk.

Gestalten heißt für uns Verständigung herzustellen zwischen unseren Auftraggeber:innen und deren Zielgruppen. Durch unseren vermittelnden Arbeitsansatz machen wir Inhalte zugänglich.
Als Gestalterinnen sind wir gerne einfallsreicher Teil der Entwicklungsprozesse und führen Projekte transparent und budgetorientiert aus.

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Die dritte Station der Erinnerungswerkstatt »Ist die Wende zu Ende?« eröffnet heute in Nordhausen Die dritte Station der Erinnerungswerkstatt »Ist die Wende zu Ende?« eröffnet heute in Nordhausen

Die von uns gestaltete Wanderausstellung »Ist die Wende zu Ende?« tourt bereits seit März durch Brandenburg, Sachsen und Thüringen und erreicht heute nach Spremberg und Apolda ihre dritte Station Nordhausen. 

  

Interviews mit Menschen über deren Wendeerfahrungen laden ein, sich dem Thema zu nähern und anschließend eigene Erfahrungen zu teilen. Vier Postkarten mit Fragen rund um die Wende dienen hierbei als Leitfaden. Das Projekt »Ist die Wende zu Ende?« verfolgt das Ideal einer demokratischen Gesellschaft, an der alle die wollen gleichberechtigt teilnehmen können. Dabei bleiben vielfältige und auch widersprüchliche Erfahrungen gleichwertig nebeneinanderstehen. 

  

Im Juni zieht die Ausstellung weiter nach Bautzen, es folgen nach einer Sommerpause die Stationen Freital im August und schließlich im September Strausberg. 

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Neue Sonderausstellung im Verkehrsmuseum Dresden eröffnet »Piraten!« Neue Sonderausstellung im Verkehrsmuseum Dresden eröffnet

Für die spannende Sonderausstellung »Piraten!« im Verkehrsmuseum Dresden durften wir ein gestalterisches Konzept entwickeln und umsetzen. Unterstützt wurden wir dabei von unserer geschätzten Szenografin Irmhild Gumm. Die Ausstellung ist vom 21.03.2024 bis zum 05.01.2025 zu sehen. 

 

Gängige Vorstellungen von Piraten entstammen häufig Filmen, Büchern und Computerspielen und diese wiederum beziehen sich häufig auf das 17. und 18. Jahrhundert im atlantischen Raum. Doch Piraten gibt es schon viel länger und noch heute weltweit dort, wo auf den Weltmeeren Handel getrieben wird. Den Besucher:innen will die Ausstellung ermöglichen, ihre Vorstellungen zu hinterfragen, um zwischen Mythos und Realität unterscheiden zu können. Dabei werden zahlreiche Aspekte des Seeräuberlebens betrachtet: an fünf verschiedenen thematischen Stationen können sich die Besucher:innen informieren und sich vielfach aktiv beteiligen. Eine Schatzsuche für alle kleinen und großen Gäste darf bei diesem Thema natürlich nicht fehlen. 

 

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm, über das man sich auf der Webseite des Verkehrsmuseum Dresden informieren kann. 

Foto © Amac Garbe

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Eröffnung der Sonderausstellung im Museum in der Kulturbrauerei »Heavy Metal in der DDR« Eröffnung der Sonderausstellung im Museum in der Kulturbrauerei

Vom 19.03.2024 bis 09.02.2025 wird die neue von uns gestaltete Sonderausstellung »Heavy Metal in der DDR« im Museum in der Kulturbrauerei in Berlin gezeigt. 

 

Parallel zur Entwicklung im Westen entstand auch in DDR in den 1980er Jahren eine Heavy-Metal-Szene, die sich am Westen orientierte und vom SED-Regime misstrauisch beobachtet wurde. Die Ausstellung wirft einen Blick auf den Alltag von Fans und Bands, von Musik und Kleidung über den Umgang mit den Repressionen des SED-Regimes bis zur Entwicklung der Szene in der Zeit nach der Wende. Dabei füllen Zeitzeug:innen die Geschichten der Exponate mit Leben und machen sie für Besucher:innen nachvollziehbar. 

 

Gestalterisch werden die Ausstellungskapitel der zweisprachigen Ausstellung durch das Element des roten Blitzes verbunden, der die Besucher:innen durch die Ausstellung hindurchführt.  

 

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei, Termine für Veranstaltungen und Führungen sind im Veranstaltungskalender auf www.hdg.de zu finden. 

Modernisierte Dauerausstellung in Oranienburg eröffnet »Verwaltung als Verbrechen. Die SS-Behörde ›Inspektion der Konzentrationslager‹« Modernisierte Dauerausstellung in Oranienburg eröffnet

Heute eröffnete die von uns konzipierte und realisierte Dauerausstellung zur Geschichte der SS-Behörde »Inspektion der Konzentrationslager« in der Gedenkstätte Sachsenhausen im sogenannten T-Gebäude.  

 

Die zweisprachige Ausstellung befindet sich u. a. im ehemaligen Büro des Chefs der SS-Behörde und verbindet damit den Täterort mit einem der Tatorte, dem KZ Sachsenhausen. Mit einer crossmedialen Präsentation, die klassische Ausstellungsobjekte und Digitales in Form eines Multitouch-Tisches verbindet, soll den Besucher:innen die Effizienz des bürokratischen Apparates der SS als auch die psychologischen Mechanismen, die für dessen Funktionieren bedeutend sind, nähergebracht werden. 

 

Die Gestaltung greift das Thema der vielschichtigen Dokumente auf und überträgt es in den Ausstellungsbau. Grafische Elemente aus dem Verwaltungsalltag strukturieren die Ausstellung und führen die Inhalte im Raum mit den digitalen Inhalten zusammen.  

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Interaktive Wanderausstellung startet »Ist die Wende zu Ende?« Interaktive Wanderausstellung startet

»Ist die Wende zu Ende?« ist eine interaktive Wanderausstellung, die sich als eine Erinnerungswerkstatt versteht. Das Ziel ist, Gespräche über die Wende und die Nachwendezeit sowie ihre Auswirkungen auf die Gegenwart anzustoßen. Gezeigt werden Auszüge aus Interviews, in denen verschiedene Menschen von ihren Erfahrungen mit der Wende berichten.

Die von uns gestaltete Ausstellung tourt von März bis September durch sechs Orte in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Im gleichen Zeitraum wird im Deutschen Hygiene Museum Dresden die Ausstellung VEB Museum: Das Deutsche Hygiene Museum in der DDR gezeigt. »Ist die Wende zu Ende?« bildet den Epilog-Raum dieser Ausstellung. Das wichtigste Element hierbei sind die Stimmen der Besucher:innen der Erinnerungswerkstatt.

Die Ausstellung versteht sich als partizipatives Projekt, das nicht nur als Resonanzraum für die sozialen Anliegen vor Ort fungieren soll, sondern bestenfalls auch als eine Art Verstärker für lokale zivilgesellschaftliche Strukturen. Gerade bei der Betreuung der Ausstellung, der Öffentlichkeitsarbeit und der Gestaltung des Programms rund um den Kiosk besteht die Möglichkeit der Vernetzung mit und Einbindung von demokratischen Initiativen.

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Wanderausstellung »Solidaritätsstation ›Jacob Morenga‹. Namibische Patient*innen im Klinikum Berlin-Buch« Wanderausstellung

Die von uns gestaltete Wanderausstellung »Solidaritätsstation ›Jacob Morenga‹. Namibische Patient*innen im Klinikum Berlin-Buch« wurde im Museum Pankow eröffnet.

Von 1978 bis 1991 wurden im Städtischen Klinikum Berlin-Buch in Ost-Berlin auf der sogenannten »Solidaritätsstation« über 800 Menschen aus fast 40 Ländern medizinisch versorgt. Die Patient*innen standen sozialistisch orientierten Unabhängigkeitsbewegungen oder Organisationen nahe, waren verwundete Kämpfer*innen oder politische Aktivist*innen.

Die Wanderausstellung ist ein Beitrag des Museums Pankow im gesamt­berliner Projekt »Kolonialismus begegnen. Dezentrale Perspektiven auf die Berliner Stadt­geschichte«des Arbeitskreises der Berliner Regionalmuseen. Die kompakte Ausstellung ist aus nachhaltigen und leicht aufbaubaren Papp-Elementen gefertigt.

Die Ausstellung wird bis zum 19. Mai 2024 im Museum Pankow zu sehen sein und wandert danach an verschiedenen Orten im Bezirk.