Wir sind Matthies Weber & Schnegg – Ausstellungs- und Kommunikationsdesign: Katharina Matthies, Katharina Weber und Julia Schnegg.

Interdisziplinär aufgestellt und langjährig erfahren, realisieren wir Konzepte für räumliche Gestaltung, Printmedien und interaktive Medien; zusammen mit einem kreativen Netzwerk.

Gestalten heißt für uns Verständigung herzustellen zwischen unseren Auftraggeber:innen und deren Zielgruppen. Durch unseren vermittelnden Arbeitsansatz machen wir Inhalte zugänglich.
Als Gestalterinnen sind wir gerne einfallsreicher Teil der Entwicklungsprozesse und führen Projekte transparent und budgetorientiert aus.

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Neue Sonderausstellung im Friedrichshain-Kreuzberg Museum eröffnet »Gruppe Eva Mamlok - Widerstandsgeschichten« Neue Sonderausstellung im Friedrichshain-Kreuzberg Museum eröffnet

Die neue Sonderausstellung »Gruppe Eva Mamlok – Widerstandsgeschichten« im Friedrichshain-Kreuzberg Museum erzählt die bisher weitgehend unbekannte Geschichte sehr mutiger, junger Frauen, die Eva Mamlok um sich geschart hat.

Die Ausstellung präsentiert erstmals die umfangreichen wissenschaftlichen Recherchen eines zivilgesellschaftlichen Netzwerks. Sie versammelt historische Dokumente, Bilder und Zeitzeugnisse, die zur Erforschung der Vergangenheit einladen, zeigt aber auch Lücken und Leerstellen auf. Es wird ein Raum für Fragen und Debatten geöffnet, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu stärken.

Zu sehen ist die von Alexandra Weltz-Rombach kuratierte Ausstellung bis zum 22. September 2024.

 

LUXEMBURG 1/24 ist veröffentlicht! »Zukunft mit Plan« LUXEMBURG 1/24 ist veröffentlicht!

Planwirtschaft gilt als realsozialistisches Auslaufmodell, doch nun geistert sie wieder durch linke Debatten. Sind demokratische Modelle der Wirtschaftsplanung eine Alternative zum Krisenkapitalismus? Können sie den gigantischen ökologischen Umbau stemmen? Wo liegen die Fallstricke? Die aktuelle Ausgabe der Luxemburg sucht nach Antworten.

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Die dritte Station der Erinnerungswerkstatt »Ist die Wende zu Ende?« eröffnet heute in Nordhausen Die dritte Station der Erinnerungswerkstatt »Ist die Wende zu Ende?« eröffnet heute in Nordhausen

Die von uns gestaltete Wanderausstellung »Ist die Wende zu Ende?« tourt bereits seit März durch Brandenburg, Sachsen und Thüringen und erreicht heute nach Spremberg und Apolda ihre dritte Station Nordhausen. 

  

Interviews mit Menschen über deren Wendeerfahrungen laden ein, sich dem Thema zu nähern und anschließend eigene Erfahrungen zu teilen. Vier Postkarten mit Fragen rund um die Wende dienen hierbei als Leitfaden. Das Projekt »Ist die Wende zu Ende?« verfolgt das Ideal einer demokratischen Gesellschaft, an der alle die wollen gleichberechtigt teilnehmen können. Dabei bleiben vielfältige und auch widersprüchliche Erfahrungen gleichwertig nebeneinanderstehen. 

  

Im Juni zieht die Ausstellung weiter nach Bautzen, es folgen nach einer Sommerpause die Stationen Freital im August und schließlich im September Strausberg. 

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Neue Sonderausstellung im Verkehrsmuseum Dresden eröffnet »Piraten!« Neue Sonderausstellung im Verkehrsmuseum Dresden eröffnet

Für die spannende Sonderausstellung »Piraten!« im Verkehrsmuseum Dresden durften wir ein gestalterisches Konzept entwickeln und umsetzen. Unterstützt wurden wir dabei von unserer geschätzten Szenografin Irmhild Gumm. Die Ausstellung ist vom 21.03.2024 bis zum 05.01.2025 zu sehen. 

 

Gängige Vorstellungen von Piraten entstammen häufig Filmen, Büchern und Computerspielen und diese wiederum beziehen sich häufig auf das 17. und 18. Jahrhundert im atlantischen Raum. Doch Piraten gibt es schon viel länger und noch heute weltweit dort, wo auf den Weltmeeren Handel getrieben wird. Den Besucher:innen will die Ausstellung ermöglichen, ihre Vorstellungen zu hinterfragen, um zwischen Mythos und Realität unterscheiden zu können. Dabei werden zahlreiche Aspekte des Seeräuberlebens betrachtet: an fünf verschiedenen thematischen Stationen können sich die Besucher:innen informieren und sich vielfach aktiv beteiligen. Eine Schatzsuche für alle kleinen und großen Gäste darf bei diesem Thema natürlich nicht fehlen. 

 

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm, über das man sich auf der Webseite des Verkehrsmuseum Dresden informieren kann. 

Foto © Amac Garbe

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Eröffnung der Sonderausstellung im Museum in der Kulturbrauerei »Heavy Metal in der DDR« Eröffnung der Sonderausstellung im Museum in der Kulturbrauerei

Vom 19.03.2024 bis 09.02.2025 wird die neue von uns gestaltete Sonderausstellung »Heavy Metal in der DDR« im Museum in der Kulturbrauerei in Berlin gezeigt. 

 

Parallel zur Entwicklung im Westen entstand auch in DDR in den 1980er Jahren eine Heavy-Metal-Szene, die sich am Westen orientierte und vom SED-Regime misstrauisch beobachtet wurde. Die Ausstellung wirft einen Blick auf den Alltag von Fans und Bands, von Musik und Kleidung über den Umgang mit den Repressionen des SED-Regimes bis zur Entwicklung der Szene in der Zeit nach der Wende. Dabei füllen Zeitzeug:innen die Geschichten der Exponate mit Leben und machen sie für Besucher:innen nachvollziehbar. 

 

Gestalterisch werden die Ausstellungskapitel der zweisprachigen Ausstellung durch das Element des roten Blitzes verbunden, der die Besucher:innen durch die Ausstellung hindurchführt.  

 

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei, Termine für Veranstaltungen und Führungen sind im Veranstaltungskalender auf www.hdg.de zu finden. 

Modernisierte Dauerausstellung in Oranienburg eröffnet »Verwaltung als Verbrechen. Die SS-Behörde ›Inspektion der Konzentrationslager‹« Modernisierte Dauerausstellung in Oranienburg eröffnet

Heute eröffnete die von uns konzipierte und realisierte Dauerausstellung zur Geschichte der SS-Behörde »Inspektion der Konzentrationslager« in der Gedenkstätte Sachsenhausen im sogenannten T-Gebäude.  

 

Die zweisprachige Ausstellung befindet sich u. a. im ehemaligen Büro des Chefs der SS-Behörde und verbindet damit den Täterort mit einem der Tatorte, dem KZ Sachsenhausen. Mit einer crossmedialen Präsentation, die klassische Ausstellungsobjekte und Digitales in Form eines Multitouch-Tisches verbindet, soll den Besucher:innen die Effizienz des bürokratischen Apparates der SS als auch die psychologischen Mechanismen, die für dessen Funktionieren bedeutend sind, nähergebracht werden. 

 

Die Gestaltung greift das Thema der vielschichtigen Dokumente auf und überträgt es in den Ausstellungsbau. Grafische Elemente aus dem Verwaltungsalltag strukturieren die Ausstellung und führen die Inhalte im Raum mit den digitalen Inhalten zusammen.  

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