Fashion Talks

Wanderausstellung

Oktober 2011– Februar 2012
Museum für Kommunikation Berlin

Ausstellungsgrafik & Medienstationen

Ausstellung mit mehreren bunt gekleideten Schaufensterpuppen in einem runden, goldfarbenen Käfig auf einem Podest in einem hellen Raum mit Holzboden und Texttafeln an den Wänden
Ausstellung mit einer Sitztribüne aus Holzpaletten, schwarzen Wänden mit Texten und Grafiken sowie ausgestellten Kleidungsstücken
Ausstellungsraum mit Holzpaneelen, an denen Fotos, Texttafeln und Stoffmuster hängen, sowie Kopfhörer an den Wänden

In der Wanderausstellung »Fashion Talks« hat die Szenografin Vera Franke (Franke | Steinert) zusammen mit der Modedesignerin Bitten Stetter ihr Debüt als Kuratorin gegeben. Die Ausstellung behandelt das Thema Mode aus dem Blickwinkel der Kommunikation.

Werden Uniformen von modischen Trends beeinflusst, oder ist es etwa anders herum? Welche Strategien wenden Modedesigner:innen und Modefirmen an, um Käufer:innen zu gewinnen? Wie viele Kilometer hat eine Jeans bereits zurückgelegt, wenn sie beim Kauf über den Ladentisch geht? Diese Fragen und viele mehr werden in der liebevoll von Franke | Steinert gestalteten Ausstellung behandelt.

Zwei an einer hellen Holzwand befestigte Plakate, eines mit Text und Überschrift 'JEANS DIE GLOBALE ALLTAGSUNIFORM' auf blauem Hintergrund, das andere mit Text und Überschrift 'RECOGNISING PATTERNS' auf weißem Hintergrund
Ausstellung mit hölzernen Stellwänden, an denen eine Weltkarte und mehrere Jeans mit Beschriftungen hängen, im Hintergrund ein Kleiderständer mit Kleidung

Für die verschiedenen Themen findet die Ausstellungsgrafik jeweils ganz eigene Formen. Die übergeordneten Texte etwa präsentieren sich den Besucher:innen in Form von überdimensionalen Magazinen.

Eine Weltkarte erläutert im Jeansbereich den Weg, den ökologisch und nichtökologisch hergestellte Jeans während ihrer Herstellung auf dem Weg zu den Verbraucher:innen zurücklegen und zeigt so den riesengroßen Unterschied zwischen diesen Produktionsweisen auf.

Medienstation zur Gestaltung eines eigenen Tartans
Drei bedruckte Papierbögen mit Krawattenmotiven in verschiedenen Karomustern auf hellem Untergrund

Auch die Designfähigkeiten der Besucher:innen sind gefragt: Wir entwickelten die Medienstation »Create Your Own Tartan« – hier können die Ausstellungsbesucher:innen ihr persönliches Tartan-Muster entwerfen. Das Muster kann in Krawattenform ausgedruckt und selbstverständlich auch getragen werden!

Blick in die Ausstellung mit einem Tisch mit Schreibmaschine und einem Bildschirm in der Mitte des Raumes, rechts ein Aktenschrank, im Hintergrund Kleidungsständer.
Eine Person tipppt auf einer Schreibmaschine, die auf einem hellen Holztisch steht

Im Ausstellungsbereich »Amt für jugendkulturelle Szenen« kann ein Antrag zur Aufnahme einer neuen Jugendszene gestellt werden! Ganz analog auf einer alten Schreibmaschine. Eine üppig befüllte Datenbank lädt die Besucher:innen zum Stöbern zum Thema Jugendkulturen ein.

Wandinstallation mit mehreren übereinander hängenden Stammbäumen unter einem grauen Abdeckrahmen
Stammbaum der Jugendkulturen als Wandtafel mit farbigen Kästchen und Linien, die verschiedene Jugendkulturen und deren Verbindungen darstellen

Team & Projektdetails

AUFTRAGGEBER: Museumsstiftung Post und Telekommunikation
AUFTRAGNEHMER: Studio Kaiser Matthies
AUSSTELLUNGSGRAFIK: Katharina Matthies, Julia Schnegg, Annette Dooman, Christina Gmeindl
MEDIENSTATIONEN: Katharina Matthies, Fabian Degenhardt
PROGRAMMIERUNG: Christian Böhme, Frank Szelinski
FLÄCHE: 500 qm
FERTIGSTELLUNG: Oktober 2011
FOTOS: Volker Kreidler, Christina Gmeindl